Historie

Im Jahre 1886 gründete der Stellmachermeister Emil Fritz ein Stellmacher- und Kutschwagengeschäft in Neustettin/Pommern. 1922 starb der Inhaber und Willi Fritz, sein Sohn, übernahm den Betrieb. Bedingt durch den Krieg verließ er 1945 Neustettin und siedelte in die Heimatstadt seiner Frau nach Mühlhausen über.  
 
Im Jahre 1951 bezog Willi Fritz seinen neuen Betrieb in der Felchtaer Straße 33. Die Nachkriegszeit forderte auch Arbeiten, die nicht in das Karosseriebauerhandwerk fielen. So zum Beispiel wurden Ski, Rodelschlitten und andere Sportgeräte hergestellt. Es wurden Pack- und Wohnwagen für Schausteller, Camping- und Spezialfahrzeuge angefertigt und Kofferaufbauten hergestellt. Die Reparaturpalette reichte von der F8-Holzkarosserie bis zur H6-Pritsche und Straßenbahnen der Stadt Mühlhausen, von PKW-Anhängern bis Aufbauten für Personentransporte.  
 
Am 01.02.1969 übergab Willi Fritz den Betrieb an seinen ehemaligen Lehrling und Gesellen Rolf Ostermann.  
 
Im Mai 1969 wurde die Firma Ostermann Vertragswerkstatt des IFA-Automobilwerkes Ludwigsfelde für die Instandsetzung von Fahrerhäusern und Aufbauten. In großen Stückzahlen wurden Fahrerhäuser und Möve-Schwingsitze regeneriert. Als Privatbetrieb konnte man sich als Handwerksbetrieb mit maximal 10 Beschäftigten nicht weiter entwickeln.  
 
Am 01.04.1991 erfolgte die Gründung der Ostermann GmbH. Neue Räumlichkeiten wurden angemietet und in diesem Zusammenhang konnte eine Personalaufstockung von einstmals 10 auf 25 Beschäftigte erfolgen. Mit Unterstützung der Stadt Mühlhausen konnte im Gewerbegebiet "An der Trift" ein Grundstück von 10.000 m² erworben werden.  
 
Im Juli 1994 wurde der Hallenneubau bezogen, mit einer Werkstatt (Fläche 700 m²), Lackiererei (450 m²), einem Lager (200 m²) und Sozialtrakt (150 m²). Insgesamt haben hier 30 Beschäftigte, darunter 5 Auszubildende, gute Arbeitsbedingungen gefunden.  
 
Die Produktpalette umfasst neben der Unfallinstandsetzung an PKW und LKW-Karosserien einschließlich Lackierung, alle Arten von Fahrzeugaufbauten. Über 70 % der LKWs verlassen das Automobilwerk lediglich als Fahrgestell mit Fahrerhaus. Maßgeschneidert fertigen wir Aufbauten und Zusatzeinrichtungen für den künftigen Einsatzzweck. So z. B. Kühl- und Getränkefahrzeuge, Möbeltransporter, Verkaufsfahrzeuge, Pritschen- und Kippfahrzeuge, Autokrane und Ladeklappen. Wir sind Verkaufspartner für Hiab-Ladekrane und Meiller-Wechselsysteme. Wir stellen Spezialfahrzeuge für Polizei und Bergbau her.  
 
Am 1. Juli 2011 feierten wir das 125-jährige Firmenjubiläum.

Im Juli 2014 = Tochterunternehmen des Mühlhäuser Werkstätten für Behinderte e.V.
Übernahme aller Mitarbeiter.

 

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